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30.01.2008 Aus der Gemeinderatssitzung vom 28. Januar 2008



Resolution zum Zustand der Kreisstraße K 1419 Schlierbach - Bünzwangen

Die CDU-Fraktion hat beantragt, den Landkreis Göppingen zu bitten, die Sanierung der Kreisstraße zwischen Schlierbach und Bünzwangen dringend anzugehen. Insbesondere der Abschnitt auf Schlierbacher Gemarkung weise schwere bauliche Mängel auf, so dass die Strecke teilweise nur mit 20 km/h befahren werden kann.

Mit dem Landkreis Göppingen wurde seit Jahren über eine Sanierung der Kreisstraße ver-handelt, wobei Vertreter des Kreisgremiums auf eine Abstufung gedrängt haben. Die Ge-markungskommunen Schlierbach, Albershausen und Ebersbach sind jedoch nicht bereit, die Straße mit dem vorhandenen Zustand zu übernehmen, zumal über Jahrzehnte keine wesentlichen Investitionen vom Landkreis unternommen wurden.

Inzwischen beabsichtigt der Landkreis, die Straße in Abschnitten zu sanieren, Finanzie-rungsmittel sind in der Haushaltsplanung vorgesehen. Auf Anfrage teilte das Landratsamt Göppingen mit, dass die Sanierung der K 1419 vermutlich im zweiten Quartal 2008 im Kreis-tag behandelt wird. Vom Straßenbauamt wird dabei folgender abschnittsweiser Ausbau vor-geschlagen:

1. Ebersbach bis Kompostplatz
2. Schlierbach bis Waldanfang
3. Waldstrecke

Mit den Sanierungsarbeiten soll 2009 begonnen werden.

Tatsächlich ist der Schlierbacher Straßenabschnitt in einem solch schlechten Zustand, dass selbst für Radfahrer die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist. Der Unterbau der Straße ist inzwischen so desolat, dass eine Ausbesserung des Fahrbahnbelags für eine Sanierung nicht mehr ausreichend ist. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für eine Resolution an den Landkreis aus, wonach der Schlierbacher Straßenabschnitt vorgezogen werden soll, da er den schlechtesten Zustand aufweist.




Ausbau des Betreuungsangebots im Dr.-Irmgard-Frank-Kindergarten

Seit September 2007 wird im Dr.-Irmgard-Frank-Kindergarten Ganztagesbetreuung von 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr angeboten. Bereits im November 2007 wurde der Gemeinderat dar-über informiert, dass der Elternbeirat eine Umfrage zu den Öffnungszeiten durchgeführt hat. Dabei wurde der Wunsch geäußert, den Kindergarten bis 16.00 Uhr zu öffnen. Die Umfrage machte deutlich, dass Familien eine verlässliche, dabei aber auch eine individuelle Betreu-ungsform brauchen, die sich bis mindestens 16.00 Uhr erstrecken soll. Im Übrigen wurden die bestehenden Angebote sehr positiv bewertet.

Die Erzieherinnen haben zwischenzeitlich ein Konzept vorgelegt, unter welchen personellen Voraussetzungen der Ausbau der Öffnungszeiten bis 16.00 Uhr verwirklicht werden kann. Durch die deutliche Zunahme der Inanspruchnahme der Module „30 Stunden mit Mittages-sen“ und „Ganztagesbetreuung“ werden in einzelnen Bereichen mehr Fachkräfte benötigt. Während zu Beginn der Ganztagesbetreuung lediglich ca. 3 – 5 Kinder zu Mittag aßen, sind es momentan zwischen 3 – 10 Kinder pro Tag (Tendenz steigend). Die Kernzeit mit an-schließender Auflösung der Gruppen um 12.00 Uhr erfordert eine genaue Aufteilung der Fachkräfte, d.h. Erzieherinnen bringen die Kinder der Regelgruppe nach draußen zu ihren Eltern, 30-Std.-Modul-Kinder müssen im Freispiel von Erzieherinnen beaufsichtigt und be-treut werden, „30-Std.-Modul-Kinder mit Mittagessen“ und Ganztageskindermüssen beim Mittagessen und bei der „Traumstunde“ geleitet werden.

Durch eine geringfügige Erhöhung der zeitlichen Inanspruchnahme des Kindergartenperso-nals kann die Erweiterung der Öffnungszeit kurzfristig umgesetzt werden. Das Konzept fand im Gemeinderat große Zustimmung, so dass die Betreuung bis 16.00 Uhr ab 01. März 2008 angeboten werden kann.




Was sonst noch interessiert

Bürgermeister Schmid teilte mit, dass die Gemeinde das Anwesen Auwärter in der Hölzer-straße erworben hat. Auf dem Grundstück soll nach Abbruch des alten Anwesens eine Wohnbebauung ermöglicht werden. Dagegen wurde das Grundstück Gaiserstraße 13 von der Gemeinde wieder veräußert, da es für die Aufgabenerfüllung der Gemeinde nicht erfor-derlich ist.



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