Rathausplatz wird neu gestaltet
Nachdem sich der Pflasterbelag auf dem Rathausplatz langsam auflöst und Stolperstellen schon in den letzten Jahren immer wieder notdürftig repariert werden mussten, fasste der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung den Baubeschluss für die Neugestaltung. Stadtplaner Mezger erläuterte die Planung, die eine gewisse Öffnung zum Kreuzungsbereich Gaiser-, Haupt- und Göppinger Straße vorsieht. Die Platzanlage südlich des Rathauses wird in Granitpflaster ausgeführt, die Rathausparkplätze in Betonpflaster. Die vorhandenen Gliederungen in Porphyrpflaster bleiben weitgehend erhalten. Noch nicht endgültig wurde über die Ausführung des Podestes an der Südostecke der Rathauses befunden. Dort soll ein Kunstwerk platziert werden, wobei Details noch nicht feststehen. Bis September, so Stadtplaner Mezger, sollte auch hier eine Entscheidung getroffen werden. Rund 77.000 € wird die Neugestaltung kosten; ein nicht unwesentlicher Anteil wird als Zuschuss aus Sanierungsmitteln zurückfließen. Die Arbeiten werden nun in Kürze ausgeschrieben.
Weitere Gewerbeflächen: Flächennutzungsplan soll geändert werden
Östlich der Maybachstraße („Beim Schopf“) ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes geplant, um expandierenden ortsansässigen Firmen Erweiterungsmöglichkeiten zu geben. Die geplante Gewerbegebietserweiterung umfasst rund 7,5 ha. Um die planungsrechtlichen Grundlagen für eine Bebauung zu schaffen, muss zunächst der Flächennutzungsplan geändert werden. Mit dem Aufstellungsbeschluss leitete der Gemeinderat nun das entsprechende Verfahren ein, das aber zuständigkeitshalber von der „Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Ebersbach – Schlierbach“ weitergeführt werden muss. Der Änderungsbeschluss beinhaltet auch die Aufnahme einer kleineren zusätzlichen Wohnbaufläche mit ca. 0,8 ha östlich des Baugebiets „Vor der Sommerweide“.
Sanierungsarbeiten an der Grund- und Hauptschule werden ausgeschrieben
Bereits im Zuge der Haushaltsplanberatungen legte der Gemeinderat den Sanierungsumfang für das Schulgebäude fest. Die Westfassade und das Titanzinkblechdach, das durch Lochfraß in Mitleidenschaft gezogen wurde, werden in den Sommerferien saniert. In Rahmen einer beschränkten Ausschreibung werden in Kürze Fachfirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Den Firmen bleibt nur wenig Zeit für die Arbeiten, da der Zugang zur Schule während „Rainbow-City“ eingeschränkt ist. Deshalb werden auch die Instandsetzungsmaßnahmen am Flachdach und die Kaminsanierung hiervon abgekoppelt. Diese Maßnahmen können auch während des Schulbetriebes ausgeführt werden.
Nachhaltige Bürgerkommune „Schlierbach 2020“
Über das Ergebnis der Bürgerumfrage unter dem Motto „Schlierbach 2020 – wir gestalten Zukunft“ berichtete Bürgermeister Paul Schmid in der letzten Gemeinderatssitzung. Einzelheiten werden ausführlicher im nächsten Mitteilungsblatt bekannt gegeben. Erfreulich ist, so der Bürgermeister, dass sich über 25 Interessenten für eine weitere Mitwirkung am Projekt angemeldet haben. Sie werden besonders zu einer öffentlichen Veranstaltung eingeladen, bei der die Ergebnisse der Kurzbefragung präsentiert und die Handlungsfelder festgelegt werden. In Absprache mit dem Projektleiter will man sich dabei zunächst auf die Bereiche „Familiengerechte Gemeinde“, „Innenentwicklung“ und „Umwelt- und Klimaschutz“ konzentrieren.
