Gemeinde vergibt Betriebsführung für die Straßenbeleuchtung an die EnBW
Ab 2009 wird die EnBW zunächst einmal für 4 Jahre den Betrieb, Unterhalt und die regelmäßige Wartung der Straßenbeleuchtung in Schlierbach übernehmen. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung. Ebenfalls in Vertrag enthalten: alle eingesetzten Leuchtmittel werden gegen modernere und sparsamere ausgetauscht. Dadurch kann der Stromverbrauch um ca. 15% gesenkt werden, was einem jährlichen Einsparpotenzial von ca. 3.500 € entspricht. Trotzdem ist das Betriebsführungsmodell unterm Strich teurer als die bisherige Lösung, als man nur bei Bedarf eine Firma mit den Wartungsarbeiten beauftragte. Dafür sind künftig aber die Serviceleistungen wesentlich umfangreicher. Dabei macht die Gemeinde Schlierbach keinen Alleingang. Da gleich 10 Gemeinden aus dem Voralbgebiet auf das Betriebsführungsmodell umsteigen, erhalten die Gemeinden günstige Konditionen. Das Ziel, bei der Straßenbeleuchtung Strom einzusparen, ist im übrigen ein Teil der Gesamtstrategie auf dem Weg zur „nachhaltigen Bürgerkommune“.
Was sonst noch interessiert
Die Gemeinde Schlierbach wird angesichts der derzeitigen guten finanziellen Lage 2 Kredite über zusammen 80.000 € zurückzahlen. Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, 2009 vorzeitige Rückzahlungen in beträchtlicher Höhe folgen.
Mit dem Aspachweg und dem Spitzweg werden in den nächsten Wochen weitere Feldwege saniert. Der Gemeinderat gab dazu „grünes Licht“.
Zur Änderung des Bebauungsplans „In den Schießgärten“ erfolgte der Satzungsbeschluss. Mit der Änderung wurde die Möglichkeit zum Bau eines weiteren Wohngebäudes geschaffen.
