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16.03.2009 Aus der Gemeinderatssitzung vom 16. Februar 2009



 
Austausch der Fußgängerstege über den Schlierbach
 
Die vier Stege über den Schlierbach sollen ausgewechselt werden, da nach einem Gutachten des TÜV in den nächsten Jahren mit einem erhöhten Reparaturaufwand zu rechnen ist. Dabei müsste teilweise eine substanzielle Erneuerung erfolgen. Der Gemeinderat hat sich mit diesem Thema schon mehrfach befasst und sich zuletzt wegen der besseren Haltbarkeit für den Bau von Stahlbrücken ausgesprochen.
 
In der Zwischenzeit hat das beauftrage Büro Hettler & Partner zusammen mit der Verwaltung nach einer gestalterisch tragbaren Lösung für die komplette Ausführung in Metall gesucht. Ein besonderes Problem dabei war der Steg im Bereich des Schnellhofes, da mit der Brücke mehrere Leitungen den Bachqueren. Alle anderen Brücken wurden an dieser Konstruktion ausgerichtet. Gestalterisch wurde nunmehr das Geländer in einer relativ einfachen Lösung aufgewertet, in dem Rundstäbe mit Flacheisen kombiniert werden. 
Das Büro Hettler & Partner hat für den Belag der Stege eine einfachere Lösung gegenüber dem ursprünglich anvisierten Asphaltbelag vorgeschlagen. Danach ist eine Stahlplatte mit einer Antirutschbeschichtung vorgesehen. Die ganze Stahlkonstruktion ist in grauer Eisenglimmerfarbe vorgesehen. Die Gesamtbaukosten für den Austausch aller 4 Fußgängerstege liegen einschließlich Baunebenkosten bei knapp 200.000 € (brutto).
 
Der Gemeinderat genehmigte in der letzten Sitzung die Ausführungsplanung und beauftragte die Verwaltung, alle vier zur Erneuerung vorgesehenen Stege sofort auszuschreiben. Allerdings sollte in der Ausschreibung berücksichtigt werden, dass zwei Stege auch im Jahr 2010 realisiert werden können. Das Büro Hettler & Partner geht bei einer Ausschreibung aller vier Stege von einem günstigeren Angebot aus. Im Haushaltsplan 2009 sind für die komplette Erneuerung 200.000 Euro enthalten.
 
 
 
Bericht über die kommunalen Photovoltaikanlagen
 
Die Verwaltung informierte in der letzten Sitzung über die kommunalen Photovoltaikanlagen. Die Gemeinde betreibt in eigener Regie insgesamt 2 Anlagen; diese befinden sich auf dem Dach der Grund- und Hauptschule bzw. der Sporthalle „Bergreute“ und sind seit dem 17.05.2002 bzw. 28.06.2007 in Betrieb.
 
Nachfolgend ist in vereinfachter Form, die auf den bislang aufgelaufenen Zahlen voraus-sichtlich zu erzielende Rendite sowie der Amortisationszeitraum der beiden Anlagen        aufgeführt: 
 
Grund- Hauptschule – Anlage mit 20 Modulen und einer Leistung von 2,3 kWp
 
Anschaffungskosten inkl. Planung usw. (netto):                                16.053,69 €
Erhaltene Förderung / Zuschuss:                                                        3.067,75 €
Durchschnittliche Einspeisungsvergütung / Jahr                                1.145,42 €
Lfd. Kosten / Jahr (Schätzung auf Basis der AK):                                  195,03 €
Mindestlaufzeit:                                                                                     20,0 Jahre
 
Amortisationsdauer:                                                                             13,6 Jahre
Rendite:                                                                                                       4,00 %
 
Stromeinspeisung seit Inbetriebnahme:         16.068,0 kWh = 2.472 kWh / Jahr
 
Sporthalle „Bergreute“ – Anlage mit 80 Modulen und einer Leistung von 12 kWp
 
Anschaffungskosten inkl. Planung usw. (netto):                                66.993,90 €
Erhaltene Förderung / Zuschuss:                                                               0,00 €
Durchschnittliche Einspeisungsvergütung / Jahr:                               6.096,47 €
Lfd. Kosten / Jahr (Schätzung auf Basis der AK):                                  813,88 €
Mindestlaufzeit:                                                                                     20,0 Jahre
 
Amortisationsdauer:                                                                            12,7 Jahre
Rendite:                                                                                                       4,85 %
 
Stromeinspeisung seit Inbetriebnahme:          18.364 kWh = 12.243 kWh / Jahr
 
Neben der finanziellen Seite dieser beiden Investitionen sind in besonderer Weise die auch die positiven Umweltaspekte mit zu berücksichtigen. Bei der unterstellten Mindestlaufzeit von 20 Jahren führt der Betrieb der beiden Anlagen zu einer Einsparung von über 200 Tonnen CO2.
 
Doch nicht nur durch den Betrieb eigener, sondern auch der Unterstützung Anlagen Dritter, trägt die Gemeinde bereits seit mehreren Jahren zur CO2–Einsparung bei:
 
Eine weitere Dachfläche der Schule wird für eine Anlage im Besitz des Freundes- und Förderkreises der Grund- und Hauptschule Schlierbach e.V. zur Verfügung gestellt. Die Anlage weist eine Gesamtleistung von 4,6 kWp auf und wurde zeitgleich mit der Anlage der Gemeinde im Mai 2002 in Betrieb genommen. Das zur Finanzierung notwendige Darlehen wurde von der Gemeinde über eine entsprechende Bürgschaft abgesichert. Zudem leistet die Gemeinde jährliche Investitionszuschüsse, deren Rückzahlung ab dem 11. Betriebsjahr vorgesehen ist.
 
Fachliche Unterstützung durch die Gemeinde fand auch die private Gemeinschafts-Photovoltaik-Anlage der „Schlierbacher Solar GbR“ auf dem Dach des DRK-Gebäudes. Die Inbetriebnahme der Anlage, die über eine Leistung von 5,75 kWp verfügt, erfolgte im Herbst 2002. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vergaben
 
Der Gemeinderat vergab folgende Arbeiten an die jeweils günstigsten Bieter:
 
  • Die Arbeiten für den Abbruch des Gebäudes Hölzerstraße 20 wurden an die Firma Sauter GmbH, Hettingen-Inneringen, zum Angebotspreis von 19.099,50 € vergeben.
 
  • Die Landschaftsbauarbeiten zur Gestaltung der Grünanlage an der Ecke Seestraße/Ahornweg wurden an die Firma Prengel, Weilheim, zum Angebotspreis von 25.877,97 € vergeben.
 
 
Bürgerfragestunde
 
Im Rahmen der Bürgerfragestunde wurden u.a. die Themen Gehölzpflege am Bach und den See. Mit der Pflicht zur Gewässerunterhaltung ist die Gemeinde auch zur Pflege des Bachgehölzes zuständig und verpflichtet. Hinsichtlich des Sees soll im laufenden Jahr gemeinsam mit einem Fachbüro ein Konzept entwickelt werden.


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