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04.05.2009 DSL bald flächendeckend in Schlierbach



Knapp die Hälfte der Haushalte in Schlierbach verfügen über keinen Breitbandzugang und müssen dann vielfach auf DSL-Dienstleistungen verzichten. Der Internetzugang wird dadurch für manche Nutzer zur Qual. Die Gemeindeverwaltung bemüht sich deshalb schon seit längerem um eine Verbesserung. Erst durch eine technische Weiterentwicklung ist es seit Herbst vergangenen Jahres nunmehr möglich, dass aus dem bestehenden Glasfasernetz in das Kupferkabelnetz in Schlierbach schnelle Verbindungen möglich sind (derzeit bis ca. 16 MBit/sec.). In den ersten Verhandlungen wurde noch eine sehr hohe Wirtschaftlichkeitslücke benannt, so dass die Gemeinde diese Lücke mit einem hohen Zuschuss hätte ausgleichen müssen. Subventionen durch die Gemeinde sind jedoch durch das neue EU-Recht nur über eine öffentliche Ausschreibung erlaubt. In diesem Fall kann dann auch auf Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg zurückgegriffen werden.
 
Bei der öffentlichen Ausschreibung muss eine Umfrage vorausgehen, die von der Gemeindeverwaltung Anfang 2009 durchgeführt wurde. An dieser Umfrage haben sich erfreulich viele Schlierbacher beteiligt. Im Anschluss daran wurde die Prozedur der öffentlichen Ausschreibung vorgenommen, das Ergebnis lag in der letzten Sitzung dem Gemeinderat vor. Sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht war das Angebot der Telekom überzeugender.
 
Wegen der hohen Nachfrage auch in anderen Kommunen kann die Telekom eine Umstellung mit entsprechenden Baumaßnahmen in ca. 12 Monaten zusagen, eine frühere Umstellung wird jedoch auch nicht ausgeschlossen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob auch andere Anbieter die höhere Leistung bereitstellen können. Nach Auskunft der Telekom können Anbieter die Leitungen der Telekom angemietet haben, auch DSL bereitstellen. Im konkreten Fall sollten die einzelnen Nutzer bei ihren Telekommunikationsanbietern nachfragen. 


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