Kindergartenbedarfsplanung 2009/10
Zurückgehende Kinderzahlen prägten die Beratung über die Kindergartenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2009/10. Während am 15.03.2006 noch 232 Kinder im Alter zwischen 0 und 6 in Schlierbach wohnten, waren es am 15.03.2009 nur noch 201. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kindergärten. Im Kindergarten Max-Eyth-Straße gehen die Zahlen so weit zurück, dass dieser ab dem kommenden Kindergartenjahr nur noch eingruppig geführt wird. Im Gebrüder-Weiler-Kindergarten und im Dr. Irmgard-Frank-Kindergarten kann die Gruppenzahl beibehalten werden. In diesem Zusammenhang informierte Frau Freitag von der Gemeindeverwaltung, dass sich die Anzahl der im Dr.-Irmgard-Frank-Kindergarten ausgegebenen Mittagessen in jüngster Zeit leicht erhöht hat. Auch das Angebot des Gebrüder-Weiler-Kindergartens, Kinder bereits ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr aufzunehmen, wird gut angenommen.
Ab dem Jahr 2013 entsteht ein Rechtsanspruch auf die Betreuung von Kindern ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Dazu will die Gemeinde Schlierbach frühzeitig die räumlichen Voraussetzungen schaffen. Die Vorgabe des Bundes, für 35% der unter 3-jährigen Kinder einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen, bedeutet unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen 8 Plätze für 2-Jährige im Gebrüder-Weiler-Kindergaren, dass rund 30 Betreuungsplätze in Kleinkindgruppen oder Krippengruppen neu geschaffen werden müssen. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Planungen für die Einrichtung von 3 Kleinkindgruppen und Ergänzungsräumen für Schule und Kindergarten (z.B. Mensa, Ruheraum) im Bereich des Dr.-Irmgard-Frank-Kindergartens bzw. der Schule zu veranlassen.
Energieeinsparungen bei der Straßenbeleuchtung
Stefan Bräuning von der EnBW Regional AG infomierte den Gemeinderat über Einsparungsmöglichkeiten bei der Straßenbeleuchtung. Neben den Festlegungen für die helligkeitsabhängige Schaltung, d.h. bei welchem Grad der Dämmerung die beleuchtung ein- bzw. ausschaltet, und für die zeitabhängige Schaltung, d.h. um welche Uhrzeit die Beleuchtung reduziert wird, lässt sich insbesondere bei der Art der Umrüstung auf andere Leuchtmittel ein Einspareffekt erzeugen. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, künftig in in den Wohngebieten die Straßenlampen mit 33W Kompaktstofflampen (weißes Licht) auszurüsten, bei den verkehrsintensiveren Bereichen werden die Lampen auf 70W Natriumdampflampen (gelbes Licht) umgerüstet. Nach Berechnungen der EnBW können so knapp 10.000 € im Jahr an Stromkosten eingespart werden.
Was sonst noch interessiert
Der Gemeinderat beschloss eine Konzeption für die weiteren Sanierungsmaßnahmen am Gebäude der Grund- und Hauptschule legte die Verwendung der Investitionspauschale aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes fest. Nähres hierzu lesen Sie im nächsten Mitteilungsblatt.
