Erschließungskonzept für das „Auwärter-Areal“ genehmigt
Das Bebauungsplanverfahren für das „Auwärter-Areal“ an der Hölzerstraße steht kurz vor dem Abschluss. Wesentliche Änderungen gegenüber dem Entwurfsbeschluss wird es voraussichtlich nicht geben. Das Ingenieurbüro Schädel wurde beauftragt, für die relativ kleine Maßnahme ein Erschließungskonzept zu erarbeiten. Der Entwurf hält sich weitgehend an den städtebaulichen Entwurf der LBBW – Kommunalentwicklung. Ingenieur Stoll vom Büro Schädel erläuterte in der letzten Gemeinderatssitzung die Details der Erschließungsmaßnahme:
- Die Gehwegführung soll abweichend vom Bebauungsplan über die Grünanlage von der Straße abgesetzt verlaufen.
- Die Wendeplatte soll nicht gepflastert werden, auch in der Hölzerstraße sind keine zusätzlichen Pflasterstreifen vorgesehen.
- Die Erschließungsstraße enthält eine Entwässerungsrinne und eine Abschlusskante als Abgrenzung nach Osten.
- Auf der Wendeplatte ist zur besseren Gliederung ein Baum vorgesehen, welcher aber vorerst nicht realisiert werden soll. Dies soll erst im Zuge der Baumaßnahmen entschieden werden.
- In der Hölzerstraße werden verschiedene Hausanschlüsse hergestellt. Dabei werden auch geplante Erschließungen auf der Westseite der Hölzerstraße berücksichtigt.
Mehrheitlich entschied sich der Gemeinderat dafür, den Einmündungsbereich der neuen Stichstraße zu pflastern. Im übrigen stimmte das Gremium der Ausführungsplanung einstimmig zu.
Bauarbeiten zur energetischen Sanierung der Grund- und Hauptschule vergeben.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms II werden energetische Maßnahmen an Gebäuden für Bildungseinrichtungen vom Bund gefördert, so werden auch rund 92.000 Euro für das Schlierbacher Schulgebäude in Aussicht gestellt. Frühzeitig hat die Verwaltung Architekt Martin Rückschloß beauftragt, ein Sanierungskonzept für das Hauptgebäude der Grund- und Hauptschule zu entwickeln, wobei an den ersten Bauabschnitt der Sanierung im vergangenen Jahr angeknüpft wird. In der Gemeinderatssitzung vom 06.04.09 wurde vom Gremium auf der Basis verschiedenerer Alternativen ein Sanierungskonzept beschlossen, dessen Kosten auf rund 338.000 € geschätzt wurden. Nachdem der Dämmstoff „Schaumglas“ wesentlich teurer veranschlagt wurde als der Dämmstoff „PUR“ waren beide Alternativen ausgeschrieben worden. Nach dem Ausschreibungsergebnis war nun aber der Unterschied nicht mehr so groß, so dass sich der Gemeinderat mit großer Mehrheit für die Verwendung von Schaumglas aussprach, für das eine längere Garantiezeit geboten wird. So wurden die Arbeiten wie folgt an die jeweils günstigsten Bieter vergeben:
· Die Dachabdichtungsarbeiten an die Firma MBI Ivsic, Schlierbach, zum Angebotspreis von 247.053.52 €.
· Die Putz- und Malerarbeiten an die Firma Beier, Schlierbach, zum Angebotspreis von 56.787,99 €.
Die Arbeiten sollen überwiegend bereits in den Sommerferien ausgeführt werden.
Was sonst noch interessiert
Die konstituierende Sitzung des am 07. Juni 209 neu gewählten Gemeinderats findet voraussichtlich am 07. September 2009 statt.
