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01.03.2010 Aus der Gemeinderatssitzung vom 22. Februar 2010



Gremium genehmigt Ausführungsplanung für das Kinder- und Bildungshauses
 
Bereits im vergangenen Jahr wurde die Verwaltung vom Gemeinderat beauftragt, die Planungsphase für den Bau eines Kinder- und Bildungshauses zu veranlassen. Vorgesehen ist ein dabei ein Verbindungsbau zwischen Schule und Dr.-Irmgard-Frank-Kindergarten mit 3 neuen Gruppenräumen sowie den erforderlichen Nebenräumen für die Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Folgende Räume sollen im Neubau ebenfalls untergebracht werden: Ruheraum für die bestehenden Gruppen im Dr.-Irmgard-Frank-Kindergarten, Mensa für Schule und Kindergarten mit den erforderlichen Nebenräumen, Teambesprechungsraum und Mehrzweckbereich für Kindergarten und U3-Betreuung sowie ein multifunktional nutzbarer Schüleraufenthaltsraum und eine Schülerbücherei. Der Bau soll den ökologisch und energetisch gültigen Standards entsprechen. Die Planung wurde im Rahmen des Bürgerempfangs vorgestellt. Auch der extra eingerichtete Arbeitskreis mit Vertretern der Lehrer, Erzieherinnen und Eltern hat sich nochmals mit der Planung befasst. Die dabei entstandenen Änderungsvorschläge und Anregungen wurden aufgegriffen und in die aktuellen Vorentwurfspläne, die von Architekt Kurz vom Stuttgarter Planungsbüro Dr. Baldauf im Gremium nochmals vorgestellt und erläutert wurden, eingearbeitet.
 
Die Kostenschätzung für die Baumaßnahme liegt bei rd. 1,68 Mio. Euro, wobei mit Zuschüssen vom Land im Rahmen der Schulbauförderrichtlinien und vom Bund über das programm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ in Höhe von insgesamt 510.000 Euro gerechnet wird.
 
Der Gemeinderat stimmte der Planung zu und beauftragte die Gemeindeverwaltung, die Ausführungsplanung für das Kinder- und Bildungshaus zu veranlassen. Gleichzeitig sollen die Pläne für das Genehmigungsverfahren erstellt, die Zuschüsse beantragt und Angebote der Fachingenieure eingeholt werden.
 
Die Pläne können übrigens im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
 
 
 
Was sonst noch interessiert
 
Im Herbst vergangenen Jahres wurde die Verwaltung beauftragt, Angebote für eine Fotovoltaikanlage auf dem Schulhausdach einzuholen. Je nach Auslegung der Anlage wären Kosten zwischen 75.000 und 90.000 € auf die Gemeinde zugekommen. Auf Grund der Finanzlage beschloss der Gemeinderat, die Fotovoltaikanlage nicht selbst zu bauen, sondern das Schulhausdach der Bürgerenergiegenossenschaft Voralb zum Bau einer entsprechenden Anlage anzubieten.
 
Mit einem interessanten Vortrag informierte Jochen Wohlfahrt, Abteilungsleiter bei der EVF, die die Betriebsträgerschaft über die Schlierbacher Wasserversorgungsanlagen übernommen hat, über das Rohrleitungsnetz und die Problematik bei Rohrbrüchen. Der durchschnittliche Wasserverlust in Schlierbach lag mit rund 15% innerhalb der vergangenen 5 Jahre relativ hoch. Mit zusätzlichen Messeinrichtungen sollen nun Wasserrohrbrüche schneller erkannt und behoben werden.
 
Die Jahresbauarbeiten beim Straßenbau (Reparaturarbeiten an Straßen und Feldwegen sowie Herstellung von Hausanschlüssen) wurden an den günstigsten Bieter, die Firma Lutz, Reichenbach, zum Angebotspreis von rd. 92.000 € vergeben.
 
Über 2 Bebauungspläne und 1 Ergänzungssatzung (Entwurfsbeschluss zum Bebauungsplan „Hilt-Areal“, Aufstellungsbeschluss zur 3. Änderung des Bebauungsplans „Friedhof“ sowie Satzungsbeschluss zur Ergänzungssatzung „Kirchheimer Straße 45“) hatte der Gemeinderat zu beraten. Die entsprechenden amtlichen Bekanntmachungen werden in den nächsten Mitteilungsblättern erfolgen.
 
 
 


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