Coronavirus: Schlierbach

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Gemeinde Schlierbach

Informationen zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen zum Coronavirus. Inhalte aus älteren Meldungen entsprechen evtl. nicht mehr dem aktuellen Stand.

Umgang mit Krankheitssymptomen in den Kindertageseinrichtungen

Beim Start ins neue Kindergartenjahr 2020/21 stehen wir aufgrund der Corona-Pandemie vor weiteren, neuen Herausforderungen und befinden uns im Spannungsfeld zwischen der Aufgabe, alle Beteiligten möglichst gut zu schützen und gleichzeitig das Recht auf Bildung und Betreuung für die Kinder umzusetzen. Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt weiterhin, dass nur gesunde Kinder die Kindertageseinrichtungen besuchen dürfen. Kranke Kinder sollen zuhause bleiben.

„Krank“ ist ein Kind dann, wenn sein Wohlbefinden so beeinträchtigt ist, dass es am Kindergartenalltag nicht teilnehmen kann oder wenn zu befürchten ist, dass andere Kinder angesteckt werden könnten. Die Entscheidung, ob ein Kind krank ist, treffen grundsätzlich die Eltern. Wir appellieren an die Eltern, verantwortungsvoll gegenüber den anderen Kitakindern und zum Wohl ihres eigenen Kindes zu entscheiden, ob das Kind zu Hause bleibt oder die Einrichtung besuchen kann.

Wenn mindestens eines der folgenden Symptome akut auftritt, muss das Kind zu Hause bleiben:

●  Fieber ab 38°C
●  trockener Husten
●  Störungen des Geschmacks- oder Geruchssinns

Beim Auftreten eines dieser Symptome empfiehlt das Landesgesundheitsamt den Eltern, telefonisch Kontakt mit Haus- bzw. Kinderarzt/-ärztin aufzunehmen und das weitere Vorgehen abzuklären. Bevor das Kind die Kita wieder besuchen darf, sollte es mindestens 1 Tag fieberfrei und wieder in gutem Allgemeinzustand sein. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Sollte der Arzt /die Ärztin einen Coronatest für sinnvoll halten, dann ist das Testergebnis in Quarantäne abzuwarten und immer die Vorgaben des Gesundheitsamtes zu beachten.

Kein Ausschlussgrund ist dagegen ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten oder Halskratzen. Gesunde Geschwisterkinder dürfen die Kita oder die Schule uneingeschränkt besuchen, sofern sie keiner Quarantäne durch das Gesundheitsamt bzw. die Ortspolizeibehörde unterliegen.     

Die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes sind immer vorrangig zu beachten. Eine Anpassung der Regelungen kann je nach Infektionslage bzw. neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein. (Stand: 30. Juli 2020)

 

Hinweise für Reiserückkehrer

Wer aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreist, muss seit dem 8. August einen verpflichtenden Corona-Test durchführen lassen. Dafür wurden an Flughäfen und Bahnhöfen sowie an weiteren Orten Testzentren eingerichtet. Die Tests sind für die Reisenden kostenlos. Auch wer aus Staaten einreist, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind, kann sich innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise kostenlos auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

Bis zum Vorliegen eines Testergebnisses und der Aufhebung der gesetzlichen Quarantäne durch das Ordnungsamt haben sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten unverzüglich nach Einreise für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Zudem ist es diesen Personen in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Als Reiserückkehrer aus einem Riksikogebiet Sie Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland unaufgefordert beim Ordnungsamt der Gemeinde Schlierbach (Tel. 07021 / 97006-14) zu melden. Ihre persönlichen Daten und Einreisedaten, sowie gegebenenfalls eine Kopie eines ärztlichen Attests, können Sie auch per E-Mail an die Gemeindeverwaltung senden.

Nach der aktuellen Verordnung sind Personen dann nicht von der Quarantäne erfasst, wenn sie über ein entsprechendes ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen. Dieses muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen. Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Ihr Testergebnis senden Sie bitte mit Ihren presönlichen Daten und Einreisedaten per E-Mail an die Gemeindeverwaltung.

Eine Garantie bieten diese Tests jedoch nicht. Eine Erkrankung durch Ansteckung im Reiseland ist noch bis 14 Tage nach Reiserückkehr möglich. Häufige Symptome sind erhöhte Temperatur, Fieber, Symptome eines Atemweginfekts wie Husten oder Halsschmerzen sowie Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Bei Auftreten dieser Symptome wenden sich diese Personen bitte umgehend telefonisch an Ihren Hausarzt bzw. an eine der Corona-Schwerpunktpraxen des Landkreises Göppingen.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Inneres (BMI). Die aktuelle Liste der Risikoländer bzw. Risikogebiete finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts.

Die aktuelle Corona-Einreise-Verordnung finden auf der Internetseite des Sozialministeriums Baden-Württemberg. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.baden-wuerttemberg.de/de/bibliothek/corona-faq-sammlung bzw. unter www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032.

 

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat einen aktuellen Flyer über Fördermöglichkeiten für die Wirtschaft in Zeiten der Corona-Krise veröffentlicht. Den Flyer finden Sie hier.

Neben den Landesprogrammen hat auch der Bund ein Maßnahmenpaket für Unternehmen beschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Änderung der Corona-Verordnung (06.08.2020)

Mit Beschluss vom 28. Juli 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) vom 1. Juli 2020 erstmals geändert. Die Änderungen traten am 6. August 2020 in Kraft.

Die Corona-Verordnung kann hier heruntergeladen werden.

Die wesentlichen Änderungen sind:

Geltungsdauer
Die Laufzeit der Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert (§ 21 Absatz 3 Satz 2). Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen rechtzeitig die notwendige Planungs- und Regelungssicherheit, da die meisten Regelungen der Corona-Verordnung zum 31. August 2020 – und damit während der Sommerferien – außer Kraft getreten wären.

Mund-Nasen-Bedeckung
Ab dem 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (§ 3 Absatz 1 Nr. 6 und § 3 Absatz 2 Nr. 7).

Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (§ 3 Absatz 1 Nr. 4).
 

Datenverarbeitung
Die Alternativmöglichkeit zur Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Datenerhebung wird gestrichen (§ 6 Absatz 1). E-Mail-Adressen genügen künftig nicht mehr zur Nachverfolgung, da die Datenverarbeitung mittels E-Mail – insbesondere etwa die Kontaktaufnahme durch Gesundheitsbehörden – häufig nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung genügt.

Bei Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten entfällt die Pflicht zur Datenerhebung (§ 14 Satz 1 Nr. 8).

In Betriebskantinen muss nur bei externen Gästen eine Datenverarbeitung erfolgen (§ 14 Satz 1 Nr. 10).

 

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App wird vom Robert Koch-Institut für die deutsche Bundesregierung herausgegeben und hilft bei der Eindämmung der Pandemie, indem sie Infektionsketten unterbricht.

Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Baustein einer Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Pandemie, die aus zahlreichen weiteren Maßnahmen zum Infektionsschutz besteht. Dazu gehören beispielsweise das Tragen von Alltagsmasken, Händehygiene, das Beachten von Husten- und Niesregeln oder das Einhalten des Abstandsgebots.

Weitere Informationen zur Warn-App erhalten Sie auf den unten genannten Seiten:

Corona-Warn-App

Homepage des Robert-Koch-Instituts zur Warn-App