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Einwohnerversammlung am 25.02.2019

Einwohner zeigen großes Interesse an der Gemeindeentwicklung

Gut besucht war die Einwohnerversammlung am vergangenen Montag in der Dorfwiesenhalle. Hausmeister Jürgen Mohring musste noch Stühle in die Halle bringen, bevor Bürgermeister Sascha Krötz seine erste Einwohnerversammlung eröffnete und gleich zum Hauptthema, dem „Gemeindeentwicklungskonzept“ überleitete.


Manfred Mezger und Gerhard Ueding vom Planungsbüro mquadrat aus Bad Boll, das das Gemeindeentwicklungskonzept in Abstimmung mit der Gemeinde entwickelte, erläuterten das Ergebnis der Untersuchungen und der dazu im letzten Sommer durchgeführten Bürgerbefragung. Verschiedene Themengebiete, die für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde entscheidend sind, hatte das Stadtplanungsbüro im Vorfeld untersucht, wobei sich die Themenbereiche von Wohnen und Leben über Verkehr und Infrastruktur bis hin zur örtlichen Nahversorgung erstreckte. Parallel dazu waren letzten Sommer allen Haushalten ein Fragebogen übersandt worden, mit denen die Schlierbacher Auskunft darüber geben konnten, wie sie ihre Gemeinde selbst wahrnehmen. Gerhard Ueding, der die Umfrage auswertete, stellte zusammenfassend fest, dass der Gemeinde insgesamt eine hohe Lebensqualität bescheinigt wurde. Die Ergebnisse werden nun im Gemeinderat weiter beraten wobei, wie Bürgermeister Sascha Krötz betonte, weitere Bürgerbeteiligungen im Rahmen der Konzeptentwicklung geplant sind. Im Herbst soll das Konzept dann fertig sein. Gerade rechtzeitig, dass es bei einem erneuten Antrag auf Aufnahme des Ortskerns in das Landessanierungsprogramm als unverzichtbare Vorausleistung mit eingereicht werden kann.


Schulleiterin Susi Eckle-Schaal und Kindergartenleiterin Regina Freitag informierten anschließend über das Ergebnis der Umfrage zur Schülerbetreuung. Grundsätzlich ist bereits jetzt eine gute Betreuung in der Schule gewährleistet. Lediglich in manchen Randbereichen, z.B. früh morgens sowie teilweise nachmittags bis 16.00 Uhr besteht noch Bedarf. Problematisch scheint, dass die Grundschule nachmittags um 15.35 Uhr endet, während das Kindergartenende erst um 16.00 Uhr ist. Falls möglich, soll künftig die Unterrichtszeit in Kooperation mit der Gemeinschaftsschule angepasst werden. Auch im Hinblick auf die Schulerweiterung und die bis zur Fertigstellung bestehende Raumknappheit soll die Umsetzung bis zum Schuljahresbeginn 2020/21 erfolgen.

Nachdem Fragen aus der Einwohnerschaft beantwortet waren, nutzten viele Besucher noch die Möglichkeiten, sich an den vorbereiteten Stellwänden und in Gesprächen mit Bürgermeister Sascha Krötz, den anwesenden Planern, Gemeinderäten und Verwaltungsmitarbeitern zu informieren.